Verschiedene Einsätze auf den Skipisten

Am 02. Januar galt der erste Einsatz des Tages einem 13jährigen Skifahrer in Pikolein, der eine Unterschenkelfraktur erlitten hatte. Nach einer ersten Schmerztherapie wurde der Bub ins Brunecker Krankenhaus geflogen.
Kurz darauf wurde ein Lawinenabgang am Peitlerkofel gemeldet. Leider waren die Angaben zum Unfallort sehr ungenau, weswegen der Pilot einige Zeit suchen musste um den Verletzten zu finden, der glücklicherweise nicht verschüttet war. Der starke Wind und die schlechte Sicht erschwerten zusätzlich den Einsatz, aber dank der guten Zusammenarbeit mit der Bergrettung Antermoia gelang es schlussendlich den Schwerverletzten mit der Winde zu bergen und nach Bozen ins Krankenhaus zu fliegen.

Mehrere Rettungsflüge wurden am 03. , 04. und 05. Januar auf den umliegenden Skipisten geflogen, so z.B. auf der Seiseralm, auf Seceda, am Campolongopass, in Kolfuschg und am Kronplatz. Die meisten Patienten erlitten Beinbrüche und wurden in die nächstgelegenen Krankenhäuser geflogen.

Am 06. Januar war die Sicht so schlecht, dass Flüge nicht möglich waren. Gegen 17.00 Uhr brachte eine Ambulanz einen Patienten mit einem Oberschenkelbruch in die Basis nach Pontives. Nach der Erstbehandlung wurde der Mann mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Etwas später am Abend hielt eine weitere Ambulanz in Pontives, diesmal hatte der Patient starke respiratorische Probleme. Nach wie vor war ein Flug nicht möglich, auch dieser Patient musste den Transport mit dem Rettungswagen auf sich nehmen.

Ein weiterer Lawinenabgang wurde am 07. Januar in Ratschings verzeichnet: 2 Jugendliche waren verschüttet. Umgehend startete der Aiut Alpin Dolomites mit dem Hundeführer, welcher die ganze Wintersaison über in der Basis in Pontives Dienst leistet. Glücklicherweise waren beide Buben beim Eintreffen des Hubschraubers bereits von den Ersthelfern befreit worden, sie hatten großes Glück, außer einigen Prellungen waren sie gänzlich unverletzt und konnten der Bergrettung übergeben werden.