Schwerer Unfall bei Waldarbeiten

Am 19. Februar begann der Dienst des Aiut Alpin Dolomites bereits um 06.00 Uhr morgens und sogleich ging die erste Alarmierung ein: in Corvara wurde ein Einheimischer morgens ohne Vitalzeichen aufgefunden, leider konnte der Arzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.
In Welschellen ereignete sich ein Unfall während Waldarbeiten: ein einheimischer Mann wurde unter einem Baum eingeklemmt und bedurfte rascher Hilfe. Der Unfallort befand sich in steilem, unzugänglichem Gelände, der Patient wurde stabilisiert und anschließend mit der Winde geborgen und ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.
Ein weiterer Einsatz betraf einen jugendlichen Skifahrer am Passo San Pellegrino, der sich bei einem Sturz einen tiefen Schnitt am Oberschenkel zuzog. Der Bub wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Belluno geflogen.

Am 21. Februar ging es wegen einen medizinischen Notfalles nach St.Ulrich, der Mann wurde erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.
Der zweite Einsatz des Tages betraf einen Mitarbeiter einer Hütte auf der Seiseralm, der starke Atemprobleme aufwies; der Mann wurde nach Brixen geflogen. Zurück in der Basis in Pontives ging auch schon der nächste Notruf ein, in der Erste-Hilfe-Station auf der Seiseralm befand sich eine Skifahrerin mit einem Schädel-Hirn-Trauma nach einem Sturz auf der Piste. Sie wurde nach Bozen ins Krankenhaus geflogen. Von Bozen ging es direkt ins Edelweisstal nach Kolfuschg, ein Snowboarder war im Snowpark gestürzt und bedurfte rascher Hilfe.

Am 23. Februar reichte die Sicht nicht aus um mit dem Hubschrauber abzuheben. Deshalb wurde der Arzt wurde mit dem Auto ins Zentrum nach St. Ulrich gefahren, in der Sauna erlitt ein Mann einen Kreislaufkollaps. Nach der Erstbehandlung wurde der Mann zum Transport ins Krankenhaus wieder der Ambulanz übergeben.

Am 24. Februar war ein Freerider in Plan de Gralba außerhalb der Piste so schwer gestürzt, dass er sich einen Oberschenkelbruch zuzog. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Bergrettung Gröden konnte der Mann rasch lokalisiert werden, der Arzt und der Bergretter wurden mit der Seilwinde direkt an der Unfallstelle abgesetzt. Nach einer ersten Schmerztherapie wurde der Mann auf die Vacuummatratze gebettet, ebenfalls mit der Seilwinde an Bord geholt und anschließend ins Krankenhaus nach Brixen geflogen.