Zusammenfassung der letzten Einsätze

Am 29. August kurz nach Mittag wurde der Aiut Alpin Dolomites von der Notrufzentrale alarmiert: eine 67jährige Frau kam an der Kleinen Cir nicht mehr weiter. Aufgrund des starken Nebels konnte die Frau, welche von der Route abgekommen und in gefährliches Gelände geraten war, nicht mit den Hubschrauber erreicht werden, deshalb wurde die Bergrettung Alta Badia alarmiert. Diese seilten sich von oben ab, während die Bergrettung Gröden sich von unten auf den Weg machte. Glücklicherweise lichtete sich der Nebel für ein paar Minuten, dem Aiut Alpin Dolomites, der in Standby am Grödnerjoch stand, gelang es die Frau mit einer 40 Meter langen Seilwinde unverletzt zu bergen. Die Bergretter hingegen mussten allesamt zu Fuß absteigen.

Auch am 30. August wurde ein Einsatz mit der Bergrettung Gröden geflogen: auf dem Wanderweg zwischen Mont Seura und der Langkofelscharte war eine Frau gestürzt und hatte sich dabei eine Knöchelfraktur zugezogen. Notärztin und Bergretter wurden mit der Winde zur Verletzten herabgelassen, nach einer ersten Schmerztherapie wurde die Frau an Bord geholt und in das Krankenhaus nach Brixen geflogen.
Am frühen Nachmittag ging es nach St. Kassian zu einer 20jährigen mit einer allergischen Reaktion, die junge Frau wurde ins Krankenhaus nach Bruneck geflogen.

Am 31. August wurde ein massiver Steinschlag von der Langkofelscharte gemeldet. Der Hubschrauber des Aiut Alpin wurde gebeten, einen Überflug mit Lagemeldung vorzunehmen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, einige Bergretter wurden dennoch zur Toni-Demetz-Hütte geflogen um vor Ort einen Lokalaugenschein vorzunehmen.

Am Vormittag des 01. Septembers galt der erste Einsatz des Tages einem Mann aus Völs, der mit dem Mountainbike auf der Seiseralm unterwegs war. Mit Herzrhythmusstörungen wurde der Mann zur weiteren Abklärung nach Bozen geflogen. Anschließend ging es zur Bergstation der Boe-Seilbahn, ein 50jähriger Mann erlitt einen epileptischen Anfall und bedurfte ärztlicher Hilfe.
Gegen 15.20 Uhr ging es noch nach Pedraces, wo 2 Auto frontal aufeinander geprallt waren. Eine schwerverletzte Frau wurde stabilisiert und anschließend ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.

Am 02. September wurde der Notrufzentrale ein Paragleiterabsturz auf den Ciaslat-Wiesen gemeldet. Umgehend machten sich die Bergretter auf den Weg, und auch der rote Hubschrauber des Aiut Alpin Dolomites hob in Pontives ab. Glücklicherweise stellte sich jedoch heraus, dass der Pilot zwar den Reserveschirm aktivieren musste, aber unverletzt notlanden konnte, der Aiut Alpin konnte in die Basis zurückkehren.

Ein Nachteinsatz an der Marmolada beschäftigte die Mannschaft am 03. September: ein Alpinist wurde durch einen Steinschlag am Knöchel verletzt. Nachdem die Seilschaft in der Dunkelheit geortet wurde, ließ man sowohl Ärztin als auch Material in Malga Ciapela um leichter unterwegs zu sein. Der Verletzte und sein Seilgefährte wurden mit der Seilwinde aus der Wand geholt und nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Belluno geflogen.