Zusammenfassung der Einsätze

Am 19. Juni galt ein Einsatz des Aiut Alpin Dolomites einem Kleinkind von einem Jahr mit Fieberkrämpfen. Nach der Erstversorgung vor Ort in Armentarola wurde das Kind zusammen mit der Mutter zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Bruneck geflogen.

Am 20. Juni haben die Sanitäter des Weißen Kreuzes über die Landesnotrufzentrale einen Notarzt angefordert: In St. Christina hat sich ein 20jähriger Arbeiter mit der Flex einen tiefen Schnitt im Gesicht zugezogen. Er wurde umgehend ins Krankenhaus nach Meran geflogen, wo ein spezialisiertes Team für Gesichtschirurgie den Patienten im Empfang nahm.

Am 21. Juni hat es eine Reihe von Nachteinsätzen gegeben, allesamt zwischen 21 und 23 Uhr. Neben 2 medizinischen Notfällen hat man unter anderem am Crespeina See einen 65jährigen britischen Wanderer, der sich verlaufen hatte, unverletzt geborgen und in Sicherheit nach Corvara gebracht. Später hat man noch 2 Wanderer vom Piz Miara geholt, auch diese waren unverletzt, wagten in der Dunkelheit aber nicht den Abstieg.

Am 22. Juni galt der erste Einsatz des Tages einer einheimischen 75jährigen Frau, die einen Schlaganfall erlitten hatte und dringend ärztlicher Hilfe bedurfte; sie wurde ins Krankenhaus nach Bozen geflogen. Auf dem Rückflug von Bozen wurde die Crew des Aiut Alpin Dolomites auf die Seiseralm weitergeleitet, und zwar zum Puflatsch. Eine ebenfalls 75jährige deutsche Wandrerin hat bei einem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma, sowie eine Fraktur des Handgelenks erlitten, auch sie wurde ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.

Am Samstag, 24. Juni, wurde zusammen mit der Bergrettung Seis eine Übung am Tierser Alpl abgehalten, doch schon bald wurde der Aiut Alpin Dolomites abgerufen, am Grödnerjoch war ein Südtiroler Mountainbiker gestürzt und hat sich ein Thoraxtrauma zugezogen.

Ein weiterer Radunfall hat sich am 25. Juni im Fanes Gebiet ereignet, der 58jährige Sportler wurde leblos am Boden aufgefunden. Der eingeflogene Notarzt hat vergeblich versucht, den Mann zu reanimieren, wahrscheinlich hatte er bereits beim Aufstieg einen Herzkreislaufstillstand erlitten und war dadurch zu Sturz gekommen. Anschließend galt es eine Familie vom Piz Lavarella zu bergen, die Wanderer waren in ein Schneefeld geraten und konnten weder vor noch zurück. Mit der Seilwinde wurden alle 8 Personen unverletzt zur Fanes-Hütte geflogen.

Auch am 26. Juni ging es wieder zum Fanes: kurz unterhalb des Limo-Passes ist ein 68jähriger Radfahrer von der Straße abgekommen und an die 30 Meter in steiles Gelände abgestürzt. Glücklicherweise waren die Verletzungen des Mannes nicht allzu schwer, er wurde mit der Seilwinde geborgen und ins Krankenhaus nach Bruneck geflogen.