Weiteres Lawinenopfer

Am 30. Jänner hat eine Ambulanz des Weißen Kreuzes einen Jungen, der von einer vier Meter hohen Mauer gestürzt war, in die Zentrale nach Pontives geführt. Er wurde ins Bozner Krankenhaus geflogen. Noch am selben Tag kam ein Hilferuf von der Col Raiser Abfahrt. Hier hatte sich ein Schifahrer einen Oberschenkelbruch zugezogen. Er wurde mit Hilfe der Carabinieri, die dort den Pistendienst versehen, geborgen und nach Bozen geflogen. Kurz darauf wurde man wegen einer Schulterluxation nach La Ila gerufen; der Patient wurde sediert und dann nach Brixen geflogen.
Am 31. Jänner hat man auf der Piste von Mont de Seura eine Schifahrerin, die sich eine Knieverletzung zugezogen hatte, geborgen und ins Brixner Krankenhaus überführt. Der zweite Einsatz dieses Tages erfolgte wieder in La Ila. Der dort niedergelassene Arzt hatte die rasche Einlieferung einer Patientin mit Herzproblemen angefordert.
Am 1. Februar kam ein Hilferuf von der Bergstation der Boé-Bahn: Eine 62-jährige Skifahrerin hat ein Schädeltrauma erlitten. Die Verletzte wurde stabilisiert und dann nach Brixen überstellt. Eine weitere verletzte Skifahrerin wurde auf dem Grödner Joch geborgen, sie wurde ins Brunecker Krankenhaus eingeliefert. Am späten Nachmittag kam noch ein zweifacher Hilferuf aus Corvara. Die Sanitäter des Weißen Kreuzes warteten dort mit zwei Patienten, einer mit einer Beinverletzung, der andere mit einer Schulterverletzung. Sie wurden zusammen ins Brunecker Krankenhaus geflogen.
Am 2. Februar musste die Crew des Aiut Alpin Dolomites insgesamt achtmal ausrücken. Viermal ging es um medizinische Notfälle.
Einmal wurde ein Sekundärtransport vom Brunecker ins Bozner Krankenhaus beantragt. Die weiteren Einsätze betrafen Unfälle auf den umliegenden Skipisten. Einer dieser Einsätze betraf ein dreijähriges Kind, das auf einem Rollteppich gestürzt war. Der Skianzug hatte sich in der Aufstiegsanlage verfangen und der Kleine wurde mit dem Gesicht nach vorn mitgeschleppt. Nachdem der Rollteppich angehalten wurde, hat man den Kleinen aus seiner misslichen Lage befreien können. Außer einem großen Schrecken hat er laut
Notarzt glücklicherweise keine Konsequenzen davongetragen.
Am Freitag, den 3. Februar, wurde man kurz vor Mittag ins Gebiet von Pralongià gerufen, wo eine Schifahrerin einen Schienbeinbruch erlitten hatte. Sie wurde ins Brunecker Krankenhaus geflogen. Auch am Nachmittag hat man in Corvara eine verletzte Skifahrerin – diesmal mit einem Oberschenkelbruch –geborgen und ebenfalls nach Bruneck überstellt.
Am 4. Februar wurde man zu einem Lawineneinsatz auf dem Limo-Joch im Gebiet von Enneberg gerufen.Wegen der heftigen Windböen konnte der Pilot die Unfallstelle nicht direkt anfliegen und lediglich den Transport der Rettungsleute aus Corvara übernehmen. Auf dem Rückflug wurde man direkt auf die Abfahrt von Dantercepies gerufen, um eine Schifahrerin mit einem Oberschenkelbruch zu bergen. Sie wurde nach Brixen ins Krankenhaus geflogen. Von Brixen aus ging es dann wieder zu dem Lawineneinsatz in Enneberg.
Nachdem der Notarzt aber nur noch den Tod des Lawinenopfers feststellen konnte, war der Einsatz beendet.
An diesem Tag erfolgte dann noch der Transport eines Patienten mit Kreislaufproblemen von Pedraces nach Bozen.
Am Sonntag, den 5. Februar wurde man bereits um 8 Uhr früh auf Plan de Gralba gerufen, um einer Patientin, die vermutlich unter Epilepsie litt, Erste Hilfe zu leisten. Sie wurde zwecks näherer Untersuchungen nach Bozen geflogen. Der zweite Einsatz galt einer 71-jährigen Schifahrerin, die auf der Abfahrt vom Col Raiser gestürzt war. Sie wurde ins Brixner Krankenhaus eingeliefert.