Hochsaison für die Flugretter

Am 13. Februar kam es bereits am frühen Morgen zu einem ersten Einsatz. In St. Christina hatte ein junger Mann Verletzungen am Kopf und an einem Bein erlitten, er wurde nach Brixen geflogen. Gegen Mittag brauchte ein Junge im Snowpark von Kolfuschg, der sich am Rücken verletzt hatte, den Notarzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Bozen überstellt. Bald darauf wurde man auf die Seiser Alm gerufen. Hier hatte ein englischer Tourist eine Schulterluxation erlitten. Nachdem der Notarzt des Aiut Alpin Dolomites ihn sediert hatte, konnte er nach Brixen geflogen werden. Ein nächtlicher medizinischer Notfall hat sich dann noch gegen 21 Uhr auf St. Jakob oberhalb von St. Ulrich ergeben. Der Patient wurde erstversorgt und dann ins Bozner Krankenhaus geflogen.
Am 14. Februar kam ein Notruf aus der Roa-Scharte: Ein Skitourengeher hatte sich am Knie verletzt. Er wurde ins Brixner Krankenhaus eingeliefert. Am frühen Nachmittag wurde man dann nach Kolfuschg gerufen, um ein 12-jähriges Mädchen, das eine Beinverletzung erlitten hatte, zu bergen und nach Bruneck zu überführen.
Gegen 17 Uhr benötigte ein junger Mann auf der Seceda-Alm, der einen Epilepsieanfall aufwies, dringend ärztlicher Hilfe; er wurde nach Bozen geflogen.
Am 15. Februar hat es eine ganze Reihe von Einsätzen gegeben, davon die meisten auf den umliegenden Skipisten. In Pedraces hat man einem Mann mit einer Schulterluxation Erste Hilfe geleistet und dann nach Bruneck überstellt. Von dort ging es direkt auf die Seiser Alm, um eine Frau mit einem Oberschenkelbruch zu bergen und nach Brixen zu überführen. Gleich darauf flog der Aiut Alpin nach Plan de Gralba, wo ein Patient mit einer Hüftverletzung in einer Ambulanz auf den Notarzt wartete. Gegen 16 Uhr bat die Notrufzentrale von Belluno um Hilfe: Ein Skifahrer hatte auf einer Piste in Arabba einen Oberschenkelbruch erlitten. Da der Tourist in Wolkenstein untergebracht war, beschloss man ihn ins Brixner
Krankenhaus zu überstellen. Kurz darauf wurde man nach Plan de Gralba gerufen, wo eine 50-jährige Skifahrerin angefahren worden war uns dabei erhebliche Verletzungen am Kopf und im Brustbereich erlitten hatte. Sie wurde nach Bozen geflogen.
Um 19 Uhr 25 ergab sich dann noch ein sog. Sekundäreinsatz: Dabei ging es um einen Organtransport nach Verona.
Am 16. Februar musste die Crew neunmal ausrücken. Bereits am frühen Morgen wurde man nach St. Christina zu einem 80-jährigen Touristen aus Polen gerufen. Für ihn konnte der Notarzt leider nichts mehr tun. Die anderen Einsätze erfolgten alle auf den Skipisten der Umgebung. Auf der Abfahrt vom Col Raiser war eine Skifahrerin schwer gestürzt und hatte sich Verletzungen im Gesicht und am Kopf zugezogen. Man hat sie erstversorgt und dann nach Bozen geflogen. Vom Krankenhaus ging es anschließend direkt ins Langkofel-
Gebiet, wo ein 15-Jähriger abseits der Piste sich einen Arm gebrochen hatte. Er wurde in Zusammenarbeit mit der Pistenrettung geborgen und zusammen mit seiner Mutter nach Brixen geflogen. Von hier ging es dann nach Corvara, wo ein Mann in einer Ambulanz auf den Notarzt wartete. Nach der Erstversorgung wurde er mit der Ambulanz nach Bruneck überstellt, weil der Rettungshubschrauber dringend nach Cortina fliegen musste,
um einem 35-jährigen Skifahrer, der ein schweres Schädeltrauma erlitten hatte, ärztliche Hilfe zu leisten. Vor Ort befand sich bereits die Pistenrettung. Der Skifahrer, der aus London stammte, konnte sich an nichts erinnern und wurde deshalb ins Bozner Krankenhaus eingeliefert. Auch nach diesem Einsatz ging es direkt nach Gröden, wo in der Nähe der Comici-Hütte eine Frau eine Hüftverletzung erlitten hatte. Sie wurde nach
Brixen geflogen. Auf der Bioc-Piste in Corvara ist eine Touristin aus Polen gestürzt und hat sich dabei eine Beinverletzung zugezogen. Sie wurde erstversorgt und nach Bruneck überstellt. Anschließend ging es direkt ins Langental, wo in einer Ambulanz ein 26 Jahre alter Skifahrer, der sich am Rücken verletzt hatte, auf den Notarzt wartete, er wurde nach Bozen geflogen. An diesem Tag ist es dann noch zu einem Krankentransport vom Brixner ins Bozner Krankenhaus gekommen: ein Patient musste dringend operiert werden.
Am 17. Februar haben sich wieder mehrere Einsätze wegen verunfallter Skifahrer ergeben: In Kolfuschg und in La Ila wurden je ein Patient geborgen und ins Bozner Krankenhaus geflogen. Ein Patient mit einem Brusttrauma wurde von einer Ambulanz direkt in die Zentrale nach Pontives gebracht, von wo er dann nach Brixen geflogen wurde.