Gletscherbruch an der Marmolata

Die letzte Woche war auch für den Aiut Alpin Dolomites der tragische Gletscherbruch an der Marmolata zentrales Thema. Trotzdem soll in der Berichterstattung auch den anderen Einsätzen genügend Raum gegeben werden.
Am Freitag, 1. Juli wurde der Aiut Alpin noch bei Einbruch der Dunkelheit zu einem Einsatz nach Sexten gerufen. Ein einheimischer Jäger hatte in einem abgelegenen Waldgebiet einen Herzinfarkt erlitten. Der eingeflogene Notarzt setzte die notwendigen Maßnahmen, um den Patienten zu stabilisieren, bevor er mittels Seilwinde geborgen und dann unverzüglich ins Bozner Krankenhaus geflogen werden konnte. Angesichts der Schwere des Infarkts kann wohl davon ausgegangen werden, dass der Einsatz der Flugrettung lebensrettend gewesen ist.
Vier Einsätze erfolgten am Samstag: Auf der Seiser Alm wurde man zu einem Touristen gerufen, der von plötzlichen Unwohlsein betroffen war, in Kolfuschg ging es darum einer einheimischen Person, die einen Infarkt erlitten hatte, Erste Hilfe zu leisten; am Nachmittag galt der Einsatz einer Person, die nach einem Bienenstich eine allergische Reaktion aufwies und am Abend musste dann noch auf den Ritten geflogen werden, um einer Person, die einen Iktus erlitten hatte, rasch medizinische Hilfe zukommen zu lassen.
Am Sonntag, 3. Juli war die Crew des Aiut Alpin im Rahmen der Maratona dles Dolomites im Dienst, wobei es zu zwei Einsätzen gekommen ist. Außerdem wurde man an diesem Tag auf den Gampenpass gerufen, wo eine Motorradfahrerin verunglückt war. Dazugekommen ist dann noch ein Patiententransport vom Bozner ins Trienter Krankenhaus. Dabei handelte es sich um einen der schwer Verletzten, der vom Gletscherbruch auf der Marmolata betroffen worden war. Im Rahmen der groß angelegten Rettungsaktion rund um dieses tragische Ereignis war auch der Aiut Alpin beteiligt.